Dann hat uns eine Schwangere aus Ihrer Umgebung beauftragt, für sie eine Hebamme zu finden — und wir haben Sie angefragt, weil Sie laut den öffentlichen Hebammenlisten in erreichbarer Nähe praktizieren. Hier erfahren Sie, wer wir sind, woher wir Ihre Kontaktdaten haben und wie Sie uns antworten — auch, wenn Ihre Antwort ist: „Bitte keine Anfragen mehr.“
Aus den öffentlich zugänglichen Hebammenlisten — etwa der GKV-Hebammenliste und den Listen der Hebammenverbände; dieselben Listen, in denen auch Schwangere und Krankenkassen Sie finden. Wir verwenden ausschließlich die Kontaktdaten, die Sie dort selbst angegeben haben. Sie haben sich bei uns nicht registriert, und das müssen Sie auch nicht: Eine formlose E-Mail-Antwort genügt uns weiterhin völlig. Wer mehr möchte, bekommt ein vollwertiges, kostenloses Profil — aber das ist Ihre Entscheidung, keine Voraussetzung.
Was allerdings in keiner Liste steht: Ihr tatsächlicher Betreuungsradius. Die öffentlichen Einträge lassen sich nur über eine Postleitzahl und einen Umkreis von bis zu 25 Kilometern eingrenzen — mehr geben die Daten nicht her. Diese 25 Kilometer sind kein Zufall: Sie entsprechen dem Rahmen, den die gesetzlichen Krankenkassen für die Hebammen-Betreuung vorsehen, und genau nach diesen Vorgaben suchen wir. Weil das auf Postleitzahl-Ebene läuft, kann Ihr echtes Gebiet davon abweichen.
Uns ist bewusst, dass viele Hebammen ihren eigenen, oft kleineren Kreis ziehen — nur steht genau das nirgends, außer Sie geben es selbst an: In Ihrem kostenlosen Profil hinterlegen Sie Ihr echtes Gebiet — als maximale Fahrzeit ab Ihrer Adresse (wir berechnen die echte Route), als Umkreis oder als feste Postleitzahlen — und wir berücksichtigen es in jeder Suche. Betreuen Sie zum Beispiel nur 15 Fahrminuten, erreichen Sie auch nur Anfragen aus diesen 15 Minuten — selbst wenn der Kassen-Rahmen mehr erlauben würde. Und bis dahin gilt: Eine Anfrage, die nicht passt, ist keine Absicht. Eine kurze Antwort genügt, und wir richten uns danach.
So antworten Sie
Was hinter jeder Anfrage steht
Hinter jeder Nachricht von uns steht eine schwangere Frau aus Ihrer Umgebung, die uns mit ihrer Suche beauftragt hat. Die Eckdaten der Frau — Wohnort, errechneter Geburtstermin, Versicherung — bekommen Sie übersichtlich in einer E-Mail: alles Wichtige auf einen Blick, ohne Rückfragen.
Ein Klick genügt: Verfügbar / Nicht verfügbar / Außerhalb meines Betreuungsgebiets / Andere Rückmeldung
Sie mögen keine Links klicken? Antworten Sie einfach ganz normal auf die E-Mail — beides kommt an.
Auch eine Absage ist für uns eine vollwertige Antwort: Sie hilft der Frau, gezielt weiterzusuchen.
Keine Anfragen mehr gewünscht? Eine kurze Antwort genügt — wir vermerken das dauerhaft und Sie hören nie wieder von uns.
Unsere Rolle
Warum es uns gibt
Öffentliche Hebammenlisten zeigen Schwangeren nur, wer existiert — der gesamte Aufwand bleibt bei ihnen: anfragen, nachfassen, Absagen verarbeiten, Termine koordinieren. Viele schaffen das nicht: beruflich eingespannt, mit Sprachbarriere oder schlicht am Limit. Genau diesen Teil übernehmen wir. Wir sind kein Verzeichnis — wir sind ihre Suche.
Für Sie bedeutet das: weniger verstreute Einzelanfragen über Telefon, Voicemail und Kontaktformular — stattdessen eine strukturierte Anfrage mit allen Eckdaten, beantwortbar in Sekunden. Für Sie ist und bleibt alles kostenlos.
Unser Ziel ist dabei größer als die einzelne Suche: Wir wollen der Versorgungslücke entgegenwirken — damit Schwangere die Betreuung durch eine Hebamme, auf die sie einen gesetzlichen Anspruch haben, auch tatsächlich erhalten. Wir wissen, wie schwer die Suche in der aktuellen Situation sein kann, auf beiden Seiten: Frauen finden keine Hebamme, und Hebammen müssen täglich absagen. Genau dazwischen setzen wir an — mit Struktur statt Streuverkehr, damit vorhandene Kapazität dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Ehrliche Antworten
Ihre Fragen — ehrlich beantwortet
Wir sind ein bezahlter Dienst, und das sagen wir offen: Die Schwangere zahlt uns einmalig 39,95 € dafür, dass wir ihr den kompletten Suchprozess abnehmen. Meldet sich keine verfügbare Hebamme zurück, bekommt sie ihr Geld zurück — dann behalten wir nichts. Von Hebammen nehmen wir nichts: keine Gebühren, keine Registrierung, keine Verpflichtung.
Genauso offen: Die 39,95 € decken nicht annähernd die Kosten, die eine Suche verursacht. Unsere eigenen, belegbaren Zahlen zeigen, was dahintersteckt — für einen einzigen Terminvorschlag braucht es erfahrungsgemäß 20 bis 40 Anfragen, mit Nachfassen sind es bis zu 80 einzelne Kontakte, dazu die laufende Kommunikation mit der Schwangeren und mit Ihnen. Dieses Projekt ist zum größten Teil privat finanziert — die Menschen dahinter arbeiten im Moment praktisch ehrenamtlich.
Gestartet haben wir es nicht, um am Mangel zu verdienen, sondern um die Versorgungssituation zu verbessern. Deshalb kämpfen wir mit Herzblut dafür, dass diese Leistung eines Tages direkt über die Krankenkassen abgewickelt wird — dann wäre sie für Schwangere kostenlos. Wir sind guter Dinge, dass wir das schaffen. Bis dahin kommen wir um einen kleinen Beitrag nicht herum.
Stimmt: Die öffentlichen Hebammenlisten sind kostenlos, und wir nutzen dieselben. Bezahlt wird bei uns nicht das Wissen, wer existiert — sondern die Arbeit, die danach kommt: jede Hebamme anfragen, nachfassen, Absagen verarbeiten, Termine koordinieren. Wer dafür Zeit und Kraft hat, macht es selbst. Wer nicht, gibt genau diesen Teil an uns ab.
Und noch etwas machen wir anders: Wir versuchen, es Ihnen so einfach wie möglich zu machen. Wir wissen, wie ein Hebammen-Alltag aussieht — und wie wenig Unterstützung Sie darin bekommen, gerade technisch und in den bürokratischen Verfahren. Deshalb gibt es bei uns keine neue Software und kein Portal, das gepflegt werden will: eine strukturierte Anfrage mit allen Eckdaten, beantwortbar mit einem Klick oder einer formlosen E-Mail. Der Aufwand bleibt bei uns — nicht bei Ihnen.
Weil sie die Suche bewusst an uns abgegeben hat — manche sind beruflich voll eingespannt, andere haben eine Sprachbarriere, versorgen bereits Kinder oder sind schlicht am Limit. Sobald Sie Kapazität signalisieren, sprechen Sie direkt miteinander: Wir stehen nicht zwischen Ihnen. Kennenlernen, Betreuung und Absprachen laufen ganz normal zwischen Ihnen und der Schwangeren.
Sie kennen die andere Seite aus Ihrem Alltag: Anfragen, die Sie ablehnen müssen, weil die Kapazität fehlt. Für die Frau dahinter heißt das Absage um Absage — und mit jeder wächst die Sorge, die Schwangerschaft ohne Hebamme durchstehen zu müssen. Diese Unsicherheit ist eine echte Belastung, die sich auch auf die Schwangerschaft selbst auswirken kann. Wir wollen, dass es für alle Beteiligten fair abläuft, und geben dafür unser Bestes — sind dabei aber auch auf Ihr Mitwirken angewiesen: Schon eine kurze Antwort hilft. Und wir arbeiten daran, für beide Seiten bald noch mehr Entlastung zu schaffen.
Weil Ihr tatsächlicher Betreuungsradius in keiner öffentlichen Liste steht. Die Einträge dort lassen sich nur über die Postleitzahl und einen Umkreis von bis zu 25 Kilometern eingrenzen — das ist der Rahmen, den die gesetzlichen Krankenkassen für die Hebammen-Betreuung vorsehen, und genau nach diesen Vorgaben suchen wir. Weil das auf Postleitzahl-Ebene läuft, kann Ihr echtes Gebiet davon abweichen.
Die Lösung: In Ihrem kostenlosen Profil legen Sie Ihr Gebiet selbst fest — als maximale Fahrzeit ab Ihrer Adresse, als Umkreis oder als feste Postleitzahlen — dazu Urlaubszeiten und Ihre Kapazität pro Monat. Betreuen Sie nur 15 Fahrminuten, bekommen Sie auch nur Anfragen aus diesen 15 Minuten. Bis dahin genügt eine kurze Antwort, und wir richten uns danach.
Einfach kurz auf eine unserer E-Mails antworten, formlos, ohne Begründung. Wir vermerken das dauerhaft und Sie hören nie wieder von uns. Kein Formular, kein Link, kein Konto nötig.
Wir respektieren diese Entscheidung selbstverständlich. Nur eines möchten wir offen sagen: Unsere Anfragen sind keine Werbung — hinter jeder steht eine echte Schwangere aus Ihrer Nähe, die in diesem Moment eine Hebamme sucht. Ein dauerhafter Austrag trifft deshalb nicht uns, sondern sie: Auch wenn Sie später wieder Kapazität haben, erfährt keine dieser Frauen mehr davon. Wenn es Ihnen eigentlich nur um weniger oder passendere Anfragen geht, gibt es einen besseren Weg: In Ihrem kostenlosen Profil steuern Sie Radius und Urlaubszeiten selbst — dann erreicht Sie nur noch, was wirklich zu Ihnen passt.
Ihr Profil
Ihr kostenloses Hebammen-Profil
Einsatzgebiet präzise festlegen: maximale Fahrzeit, Umkreis oder feste Postleitzahlen
Verfügbarkeit pro Monat, Urlaub und Pausen — Anfragen richten sich automatisch danach
Eigene Kurse mit Ort, Zeiten und Anmeldeweg — auf Wunsch deutschlandweit online
Als Partnerin empfehlen statt nur absagen — mit Beteiligung an jeder Buchung
Keine Gebühren, keine Verpflichtung — angemeldet sind Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse in einer Minute.
Ihre PLZ eingeben — Sie sehen, wie viele Familien in Ihrem Umkreis pro Jahr eine Betreuung suchen.
Wir sind ansprechbar
Fragen, Kritik, Anregungen — schreiben Sie uns direkt hier, oder per E-Mail an kundenservice@hebammen.agency. Hinter den Anfragen stehen Menschen, und wir antworten persönlich.