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Report · Datenstand 2025

Hebammen-Mangel-Report Deutschland

Wie viele Geburten kommen rechnerisch auf eine Hebamme — und wohin entwickelt sich die Versorgung? Dieser Report verbindet amtliche Geburten-Daten (2021–2025) mit echten Verzeichnis-Zahlen aus 500 deutschen Städten. Alle Zahlen sind frei zitierbar (Quellenangabe genügt, siehe unten).

653.651
Geburten in Deutschland 2025
-17,7 %
Geburtenentwicklung seit dem Höchststand 2021
43 %
der Regionen mit über 20 % Geburtenrückgang seit 2021
5–66
Geburten je gelisteter Hebamme (Spanne über 500 Städte, pro Jahr)

Geburten in Deutschland, 2021–2025

2021
794.014
2022
737.400
2023
691.817
2024
676.083
2025
653.651

Nach dem Höchststand 2021 sind die Geburten vier Jahre in Folge gesunken — insgesamt -17,7 % bis 2025, dem niedrigsten Stand seit 1946. Entlastung für die Hebammen-Versorgung bedeutet das kaum: Das Angebot geht vielerorts schneller zurück als die Nachfrage.

Versorgungsdruck: die 25 Städte mit den meisten Geburten je gelisteter Hebamme

Angezeigt: die 25 Städte mit dem höchsten Versorgungsdruck — suche nach einer Stadt, um sie einzublenden (500 ausgewertet).

StadtHebammen (25 km)Geburten p. a.je HebammeTrend seit 2021
1. Papenburg30~1.965~66-14,4 %
2. Hof25~1.546~62-17 %
3. Rheinberg223~13.788~62-34,8 %
4. Frankfurt (Oder)12~715~60-16,4 %
5. Mühlacker158~9.462~60-32,3 %
6. Emmerich am Rhein39~2.344~60-23,1 %
7. Geestland41~2.407~59-8,4 %
8. Weiterstadt281~16.599~59-13,6 %
9. Stendal9~509~57-11,5 %
10. Bottrop400~22.579~56-17,5 %
11. Greifswald13~732~56-33 %
12. Dreieich388~21.855~56-20,3 %
13. Nettetal121~6.789~56-15,5 %
14. Porta Westfalica96~5.339~56-20,3 %
15. Löhne138~7.750~56-18,7 %
16. Voerde (Niederrhein)230~12.832~56-6,9 %
17. Frankfurt am Main376~20.644~55-13,8 %
18. Darmstadt310~17.016~55-9 %
19. Heilbronn127~6.938~55-6,9 %
20. Oberhausen422~22.867~54-11,7 %
21. Langen393~21.370~54-22,1 %
22. Kirchheim unter Teck218~11.778~54-16,5 %
23. Amberg33~1.770~54-10,6 %
24. Deggendorf32~1.743~54-8,7 %
25. Vaihingen an der Enz245~13.330~54-23,5 %

Lesebeispiel: In Papenburg kommen rechnerisch rund 66 Geburten pro Jahr auf eine öffentlich gelistete Hebamme — über alle 500 ausgewerteten Städte liegt der Mittelwert (Median) bei 38. Wobei „gelistet“ nicht „verfügbar“ bedeutet: Teilzeit, Kurs-Schwerpunkte und ausgebuchte Kapazitäten sind darin nicht sichtbar. Der echte Druck liegt also eher höher.

Woher die Zahlen kommen

  • Geburten: amtliche Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank Deutschland, 2021–2025). Sie liegen je Gemeinde vor — wir rechnen sie auf Postleitzahlen um, deshalb steht überall ein „~“.
  • Hebammen: die öffentliche GKV-Hebammenliste, gezählt im Umkreis von 25 km um das jeweilige Stadtzentrum (Stand 11.07.2026). Wichtig: gelistet heißt nicht verfügbar.
  • Zitieren: gern und kostenlos — bitte mit der Angabe „hebammen.agency — Hebammen-Mangel-Report Deutschland“ und einem Link auf diese Seite.

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